Nebenverdienste – Glückwunschanzeiger

Viele Tageszeitungen sind voll von Glückwunschanzeigen aller Art. Da das Blatt aber
meistens eine stattliche Auflagenhöhe hat, sind die Anzeigenpreise auch dementsprechend
hoch, obwohl nur einer oder einige Leser die Anzeige finden sollen.
Beim Glückwunschanzeiger ist das anders. Er wird ausschliesslich nur den Personen
zugestellt, für die der Glückwunsch gedacht ist und jenen, die ihn bestellten.

Beim Glückwunschanzeiger ist das anders. Er wird ausschliesslich nur den Personen
zugestellt, für die der Glückwunsch gedacht ist und jenen, die ihn bestellten.
Das hat den Vorteil, dass man im ganzen Land Glückwünsche verschicken kann, die erstens
gezielt nur die Betroffenen erreichen und zweitens erheblich preiswerter sein können als
Zeitungsanzeigen.
Die Herstellung des Blattes wird für den Anfang als Offset- Vervielfältigung genügen. Bei
einem Anzeigenpreis von 30 Mark für die 1/4 Seite (DIN A5-Format) oder 1/8-Seite (DIN
A4-Format) fallen für den Herausgeber nach Abrechnung der Druck-, Porto- und
Arbeitskosten Renditen von ca. 40-50% ab. Werden daneben noch Seiten für
Geschäftsanzeigen angeboten, steckt in der Sache ein dicker Gewinn.
Da jeder Mensch ein bisschen eitel ist, liest er seinen Namen in dem Blatt mit besonderer
Freude und wird die betreffende Ausgabe des Glückwunschanzeigers auch sorgfältig
aufbewahren.

Gleichzeitig lässt sich der Kurier an Stelle von Glückwunschkarten verschicken, was für viele
Firmen interessant sein kann. Sie können auf diese Weise verdiente Firmenangehörige ehren,
Jubiläre hervorheben und Leistungen besonderer Art öffentlich belobigen.

Kunden finden Sie entweder durch eine gezielte Anzeigenwerbung in Ihrer Lokalzeitung, im
Werbeanzeiger des Bezirks oder einer Fachzeitschrift oder durch Direktwerbung, bei der
eventuelle Interessenten mit persönlichem Brief angeschrieben werden.

Wenn es Ihnen gelingt, von Adressenverlagen Anschriften von Personen mit Geburtsdatum zu
erhalten, können Sie die so eingekauften Adressinhaber sofort mit ihren eigenen
Glückwünschen bedenken. Namen und Geburtsdaten + Adressen Prominenter finden Sie im
deutschen „Who’s who“ (Breidenstein Verlag, Frankfurt).

Viel Erfolg

Daniel

Nebenverdienste – Eigenheim-Modellbauer

Als „Planungshilfe“ schlagen manche Architekten ihren Auftraggebern vor, das von ihnen
gewünschte Haus zunächst einmal im Modell zu erstellen. Es gibt deshalb schon ganze
Modellbau-Teams, die nichts anderes tun, als für Architekten und deren Kunden
Miniaturhäuser zu erstellen.

Mit etwas Geschick kann das aber auch jeder Hobbybastler tun. Man braucht dazu entweder
das mit dem Messer zu schneidende Balsaholz oder Stücke der finnischen Holzpappe.
Metall-Lineale, eine kleine Handsäge zum Schneiden von Leisten und Sperrholzteilen, ein
Spezialmesser mit auswechselbarer Klinge, weiche Bleistifte, einige Bogen mittelfeines
Schleifpapier, Pinzette für kleine Teile und einen Modellbau-Spezialkleber dienen als
Werkzeug bzw. Grundmaterial.

Wichtig ist natürlich, dass man eine Bauzeichnung richtig lesen kann und sie versteht in die
Massstäbe 1:100 oder 1:50 auf Modellbasis umzusetzen. Hinweise und Anleitungen für den
akuraten Modellbau gibt es in verschiedenen Hobbybüchern, die Sie in einigen Bibliotheken
und Büchereien ausleihen können.

Wenn Sie erst einmal sehen wollen, wie andere Leute das machen, können Sie sich einen
Modellplan bekannter Architekten bestellen und nachbauen. Eine solche Bastelanleitung
erhalten Sie von der Oesterreichischen Gesellschaft für Architektur Schönlaterngasse 7, A-1010 Wien, Österreich. Die reinen Materialkosten für ein durchschnittliches Selbstbaumodellhaus liegen bei etwa 50 Mark. Rechnet man Arbeit und darauf verwandte Zeit hinzu, sollte man zwischen 200 und 300 Mark für ein in Auftrag gegebenes Modellhaus fordern können.

Verkaufen lassen sich die Modellhäuser auch gut an Eigentümer fertiger Gebäude.
Fotografieren Sie die Örtlichkeiten und zeigen Sie dann ein gelungenes „Musterhaus“ vor, so
werden Sie auch bald Aufträge von Eigentümern erhalten, zumal wenn die Hausbesitzer
feststellen, dass beispielsweise der Nachbar auch schon sein Modellhaus bestellt hat.

Machen Sie von jedem Modell eine Kopie und stellen Sie es neben ein Bild vom Original,
damit die Wirkung besonders hervortritt. Kunden erhalten Sie durch ein Anschreiben der
Hauseigentümer mit Musterbild und dem Angebot einer individuellen Beratung. Denken Sie
immer daran, dass das Eigenheim ein Objekt ist, auf das die meisten Besitzer stolz sind und
berücksichtigen Sie diesen Punkt bei der Werbung.

Viel Erfolg

Daniel

Nebenverdienste – Schnittmuster-Schreiner

Voraussetzung für diesen interessanten Job ist ein wenig Begabung in Hobby-Holz und
Schreinerarbeiten. Nach Art der Heimschneiderinnen, die ihre Textilien, das neue Kleid oder
den schicken Rock nach Schnittmuster anfertigen, können Sie sich ein Kleinmöbel oder
beispielsweise eine Puppenwiege als Grundriss auf Papier vorzeichnen, auf das passende Holz
anlegen und dann ausschneiden.

Sofern alles in der gewünschten Weise geschehen ist, sollte dann auch der Zusammenbau
klappen, so dass Sie dieses Möbelstück als Modell vorliegen haben. Nachdem Sie von allen
Teilen die richtigen Masse genommen haben, können Sie die einzelnen Stücke entweder
wieder auseinandernehmen oder neu anreissen und auf einen grossen Bogen Papier legen.
Dann zeichnen Sie zunächst mit Bleistift längs der Kanten die Formen aufs Papier und ziehen
diese Linien mit entsprechenden Symbolen versehen, als Schraffierungen oder gestrichelte
Linie usw. nach.

Die so fertiggestellten Musterbogen übergeben Sie einem Drucker in Auftrag, der die
Grundrisszeichnungen mit den eventuell darauf noch angebrachten Erklärungen und
Gebrauchsanweisungen in gewünschter Auflage druckt. Sind die Bogen fertig, werden sie
einige Male gefaltet und auf das Mass DIN A4 gebracht. Das ist im Prinzip dann schon alles.
Wenn Sie jetzt einem Hobbyschreiner den Plan für eine Puppenwiege oder ein
Schuhschränkchen verkaufen, muss dieser den Plan nur entfalten, ihn auf das dafür
vorgesehene Holzbrett legen und mittels Pauspapier durchzeichnen oder nach alter
Hausfrauen Sitte mit einem „Radler“ die Linien nachziehen.

Auf diese Weise wird Stück für Stück angerissen und danach ausgesägt. Die fertigen Teile
werden anhand der von Ihnen beigegebenen Gebrauchsanleitung zusammengeleimt und
angestrichen.

Verkaufen können Sie Ihre Schnittmuster für Heimartikel über Bastler- und Do-it-your-self-
Geschäfte, Zeitschriften- und Spielzeuggeschäfte. Hierbei macht es sich immer gut, wenn Sie
von einem gelungenen Modell ein Foto machen und dieses den Unterlagen als Anreiz
beifügen.

Vertreiben können Sie die Holzschnittmuster auch per Direktversand. Den Artikelangeboten
sind keine Grenzen gesetzt.

Nebenverdienste – Pfefferminzgeschäfte

Wenn es für Naturmittel Aktien gäbe, wären die Papiere für Pfefferminze und Hibiskus in den
letzten Jahren um 400% gestiegen. Immer häufiger verlangen Kunden und Patienten nach
Medikamenten, die aus natürlichen Stoffen hergestellt werden.

Die Folge: Das Preisgefüge für Arznei- und Aromapflanzen ist stark in Bewegung geraten.
Den rasantesten Anstieg erlebten Pfefferminze und Hibiskus, für die man heute viermal so
viel bezahlen muss wie noch vor ein paar Jahren.

Naturfreunde mit wachen Augen können sich durch den Anbau solcher begehrten Kräuter und
Pflanzen beste Verdienstchancen sichern. In Amerika hat sich eine Hausfrau ein richtiges
Pfefferminzunternehmen aufgebaut. Sie mixte nach einem alten Geheimrezept Pfefferminze,
Zucker und einige andere Zutaten zusammen, machte daraus einen Extrakt und fertigte
schliesslich ein Spezial-Pfefferminzöl, das sich für die Herstellung besonderer Backwaren
eignet.

Das gleiche Präparat bringt aber auch Linderung bei Atembeschwerden,
Schleimhautentzündungen und Bronchialerkrankungen. Heute vertreibt sie ihre Produkte per
Versand über das ganze Land hinweg mit bestem Erfolg.

Einen tollen Pfefferminzlikör kann man sich selbst bereiten wenn folgendes Rezept
angewendet wird: Himbeergeist, Wermut, Rosenwasser und das im Drogenhandel erhältliche
Pfefferminzöl werden als Zutaten beschafft und je nach Geschmack mit oder ohne
Zuckerzusatz zusammengemischt. Danach 10 bis 14 Tage stehenlassen, bevor die erste Probe
genommen wird.

Wem die Anschaffung des Pfefferminzöls zu teuer ist, der mag sich den Extrakt selbst
herstellen. In einen Liter Speiseöl gibt man einige Hände voll Pfefferminzblätter und lässt das
Gemisch etwa 14 Tage an der Sonne stehen. Danach nochmal Pfefferminze hineingeben und
abermals 10 Tage stehenlassen. Dann alles durch ein sauberes Leinentuch giessen und setzen
lassen. Fertig.

Wer den Pfefferminzlikör besonders „prozentreich“ mag, kann die Mischung auch in
60%igem Weingeist ansetzen und anschliessend je nach Bedarf und Geschmack entsprechend
verdünnen. Hier muss man selbst etwas experimentieren, um den gewünschten Effekt zu
erzielen. Verkaufen lässt sich das Produkt über jeden Lebensmittelladen.

Viel Erfolg

Daniel

Nebenverdienste – Autonummern-Stickerei

Von daheim aus steuern und betreiben lässt sich ein interessanter Job für Hausfrauen, der
monatlich einige hundert Mark einbringen kann. Zu diesem Zweck wird mittels Inserat oder
durch Wurfzettelverteilung in oder vor Strassenverkehrsämtern den vielen Autofahrern in
unserem Lande die Herstellung spezieller Zierkissen offeriert.

Doch anders als bei den sattsam bekannten Paradekissen alter Machart werden diese Kissen
nach den Wünschen der Kunden mit den Autokennzeichen der jeweiligen Fahrzeuge verziert.
Man kann die Kissenhüllen entweder nach Art der Glückwunsch-Taschentücher mit
Textilfarbe bemalen oder besticken.

Die 20 bis 50 Mark teuren Kissen sind in verschiedenen Grössen lieferbar und können, je
nachdem ob der Kunde es wünscht oder nicht, noch mit einem Oldtimer-Bild, einem Cabriolet
oder einem anderen zum Wagen (und Fahrer) passenden Motiv versehen werden.

Spezialanfertigungen haben eine durch Reissverschluss abgesicherte Öffnung, durch die man
im Innern des Kissens den Verbandskasten oder Reiseutensilien deponieren kann. Die
Kissenhüllen werden aus strapazierfähigem, aparten Stoffmaterial zusammengenäht oder
fertig von einem Nähereibetrieb erworben und nach der Beschriftung mit einem Schaumstoff
als Füllmaterial versehen und verschlossen.

Abnehmer der fertigen Kissen sind praktisch alle Autofahrer. Man kann in Zusammenarbeit
mit Textilwarengeschäften Annahmestellen für Aufträge einrichten, bei denen nach den
Wünschen der Kunden dann die jeweiligen Kennzeichen oder auch Namen und lockere
Sprüche aufgebracht werden.

Der Absatz lässt sich aber auch über Anzeigenwerbung organisieren. Anhand eines
bebilderten Prospektes, auf dem die schönsten Muster abgebildet wurden, sucht sich der
Interessent das ihm genehme Motiv aus, gibt seine Autonummer an und zahlt den dafür
geforderten Betrag im voraus ein. Das fertige Kissen geht ihm dann nach einigen Tagen per
Post zu.

Viel Erfolg

Daniel

Nebenverdienste – Rücksendedienst

Auf den ersten Blick ist der „Rücksendedienst“ mit dem „Nachsendedienst“ verwandt. Man
kann beide Dienstleistungen auch durchaus miteinander verbinden, doch grundsätzlich ist
unter dem Rücksendedienst noch etwas anderes zu verstehen.

Nehmen wir an, Sie wohnen in einer grösseren Stadt, die auch als Touristenzentrum bekannt
ist (Berlin, München, Hamburg, Köln usw.). Dann können Sie Personen, die ihre Freunde und
Bekannten ein wenig foppen wollen (oder aus welchen Gründen auch immer) anbieten von
ihnen geschriebene Ansichtskarten in Ihrer Stadt in den Briefkasten zu stecken.

So bietet beispielsweise eine in Grönland ansässige Firma Ansichtskarten aus dem kalten
Lande an, die der Kunde zunächst einmal käuflich erwirbt, dann beschreibt und an seine
Arbeitskollegen schickt.

Da er die Kärtchen an die Grönlandadresse zurücksendet, von wo aus sie dann schliesslich
frankiert und postalisch weiterbefördert werden, sieht es für die Empfänger so aus, als hätte
der Kollege tatsächlich irgendwo in Grönland gesessen und dort mit Eskimos gemeinsam
Urlaub gemacht.

Auf die gleiche Weise lassen sich Karten aus Hawaii, Disneyland oder eben aus Berlin,
Hamburg oder München verschicken.

In Deutschland wird man wohl höchstens dann von dieser Gelegenheit Gebrauch machen,
wenn eine Art „Alibi“ benötigt wird (man behauptet auf Geschäftsreise nach Köln zu sein,
während man sich in Hamburg auf der Reeperbahn herumtreibt). Deshalb gilt es in erster
Linie Ausländer für Ihren Rücksendedienst zu gewinnen.

Zu diesem Zweck empfiehlt es sich in den verschiedenen internationalen
Korrespondenzpublikationen zu inserieren, weil jene Menschen am ehesten Interesse an
diesem Service haben. Alsdann vereinbaren Sie einen Kaufpreis für die Ansichtskarten Ihrer
Stadt + Porto- und Service-Pauschale für die später in den Briefkasten geworfenen, vorher
frankierten Karten.

Da besonders in den USA solche Dienste hoch begehrt sind, könnte beispielsweise eine
Kontaktaufnahme mit dem Searchlight Magazine, G.P.O.Box 2775, New York, NY 10001,
USA schon Erfolg haben. Deutsch-internationale Kontakte und Anschriften weiterer
Korrespondenzklubs finden Sie in den Publikationen der Firma Heinz Rakow, Heinr.-
Schlusnus-Str. 8/I, 12057 Berlin.

Nebenverdienste – Remailing – Nachsendedienst

Sofern Sie in einer bekannten Grossstadt wohnen, kann es für Sie lohnend sein, einen
Nachsendedienst zu übernehmen. Das sieht dann so aus, dass Firmen verschiedener Art auf
ihrem Absender Ihre Adresse angeben und Sie gegen eine entsprechende Monatspauschale +
Kosten die daraufhin bei Ihnen eingehenden Briefe an den Auftraggeber nachschicken.
Damit sind Sie eine Art „Briefkastenfirma“ und müssen natürlich darauf achten, dass Sie
keine unseriösen Kunden aufnehmen und alle Zustellungen in einer angemessenen Frist
weiterbefördern.

Je nach Ort und Leistung schwanken die Monatseinnahmen für Ihren Service von
durchschnittlich 100 Mark bis 250 Mark.
Vor Aufnahme einer solchen Tätigkeit müssen Sie sicherstellen, dass die Post auch mitspielt
und die mit Ihrer Anschrift + Zusatz versehenen Zuschriften nicht etwa als „unbekannt“
zurückgehen lässt. Deshalb ist zunächst die Anmietung eines Postfachs erforderlich.

Ausserdem muss sichergestellt sein, dass alle Adressaten neben Ihrer richtigen Adresse auch
einen Hinweis angeben, der auf Ihre Auftragsfirma deutet. In Ausnahmefällen kann die Post
einen Antrag fordern, mit dem Sie die jeweiligen Benutzer Ihrer Adresse angeben müssen.
Sobald nun Briefe und sonstige Sendungen für einen Auftraggeber eingehen, werden Sie diese
in der Regel einige Tage sammeln und dann entweder einmal die Woche oder in anderen
Zeitabständen – je nach Vereinbarung – weiterleiten.

Bei der Kostenfestsetzung spielen solche Dinge eine wichtige Rolle, denn fordert ein
Auftraggeber beispielsweise tägliche Weiterleitung, müssen ihm diese Kosten auch in
Rechnung gestellt werden. Legen Sie sich dafür ein Postbuch an und lassen Sie alle Ausgaben
eintragen und von der Post abstempeln (Einzelbelege genügen nur dann, wenn es sich um
Einschreibsendungen handelt).

Im übrigen sollten Sie alle Weiterleitungen per Einschreiben vornehmen, damit – sollte mal
was verlorengehen – die Sendung ersetzt wird. Das grosse Geld machen Sie dann, wenn Sie
zwischen 10 und 20 Auftraggeber haben, denen Sie beispielsweise für je 100 Mark im Monat
die Post weiterleiten. Kunden finden Sie durch eine Anzeige in überregionalen
Handelszeitschriften.

Nebenverdienste – Die Marmeladenidee

Eine ebenfalls süsse Idee ist es, für andere Leute Marmelade zu kochen oder aber mit eigener
„Hausmarke“ aufzutreten. Schauen Sie sich in Ihrer Wohngegend um und stecken Sie Leuten
mit einem grossen Obstgarten Zettel in den Briefkasten, auf denen Sie sich erbieten, die im
Sommer anfallenden Früchte für Auftraggeber in Marmelade zu verarbeiten.

Das wird besonders auf dem Land beliebt sein, da eine Menge sogenannter Öko-Freunde
lieber die natürliche Marmelade essen, als die von (möglicherweise) gespritzten und chemisch
verarbeiteten Früchten. Ihre Zettel können Sie auch dort anbringen (lassen), wo der
Gelierzucker verkauft wird und gegebenenfalls selbstgekochte Marmelade offerieren.
Machen Sie sich in der Stadt auf und suchen Sie nach Bio-Läden, die auf der „Zurück-zur-
Natur“-Welle reiten. In den USA hat eine Hausfrau mit ihrer selbstgemachten natürlich
zubereiteten und besonders wohlschmeckenden Marmelade „nach Omas Hausrezept“ einen
florierenden eigenen Versandbetrieb eröffnet, durch den sie alle US-Staaten beliefert.

Sie können sich aber auch kinderreichen Familien und Haushalten ohne Frauen zur
Verfügung stellen, um die dort anfallenden Einkochaufgaben zu übernehmen.
Hersteller von Gläsern finden Sie entweder in den „Gelben Seiten“ des Telefonbuches oder
durch einen Anruf bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer. Am besten machen
sich immer noch fertig abgepackte Portionen in Gläsern, die Sie gegebenenfalls auch auf
Ihrem nächsten Wochenmarkt verkaufen können.

Doch auch Restaurants, Cafes, Speiselokale und Imbissstuben können Abnehmer für
Marmelade sein, die im Gegensatz zu den fertig verpackten Kleinportionen als Töpfchen auf
den Tisch kommen. Wenn Sie sich dazu noch erbieten, die Frühstücks-marmeladengläser
selbst zu bringen und aufzufüllen, wird man Ihnen sicher bald eine Chance einräumen und
eventuell sogar eine Dauerstellung ermöglichen.

Vergessen Sie bei Ihren Bemühungen die Hotels nicht, da auch dort mit der Zeit gegangen
wird und sich viele Gäste über die selbstgemachte Früchtemarmelade erfreut zeigen werden,
was ein Plus für das Haus ist.

Viel Erfolg

Daniel Steger